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Spread, Bid & Ask-Kurs – Das solltest du wissen!!

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Einleitung

Geld/Bid“ und „Brief/Ask“ sind zwei klassische Begriffe aus dem „Börsenjargon“. Sie weisen auf die Preisbereitschaft auf der Angebots- und Nachfrageseite bei börsengehandelten Werte hin.

Geldkurse (Bid) zeigen die Preisbereitschaft der Käufer, Briefkurse (Ask) die der Verkäufer. Briefkurse liegen dabei generell höher als Geldkurse. Die Differenz nennt man „Spread“. Die Spread-Höhe ist ein Indikator für die Liquidität des jeweiligen Papiers und hängt auch von der Kurs-Volatilität ab.

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Der Geld-/Bidkurs

Der Bid-Kurs, auch als Angebotskurs bekannt, ist ein Begriff, der im Bereich des Handels und der Investmentbanking verwendet wird. Er ist der Preis, zu dem ein Händler bereit ist, ein bestimmtes Wertpapier zu kaufen.

In der Regel ist der Bid-Kurs niedriger als der Ask-Kurs. Das liegt daran, dass der Händler, der den Bid-Kurs festlegt, einen niedrigeren Preis bezahlen möchte, um Gewinne zu erzielen, wenn er das Wertpapier später zu einem höheren Preis verkauft. Je höher der Bid-Kurs im Vergleich zum aktuellen Preis des Wertpapiers ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Wertpapier von Händlern gekauft wird.

Der Bid-Kurs ist insbesondere von Bedeutung, wenn es um den Kauf und Verkauf von Aktien geht. Potenzielle Käufer und Verkäufer von Aktien sollten sich bewusst sein, dass die Differenz zwischen dem Bid- und dem Ask-Kurs (auch als Spread bezeichnet, näheres weiter unten im Text :)) dazu führen kann, dass man weniger Gewinne erzielen oder mehr verlieren, als man beabsichtigt hat.

Kurzfazit Bidkurs

kurz gesagt ist der Bid-Kurs ein wichtiger Begriff im Bereich des Handels und der Investmentbanking. Er gibt an, zu welchem Preis ein Händler bereit ist, ein bestimmtes Wertpapier zu kaufen. Du solltest über den Bid-Kurs und dessen Einfluss dir bewusst sein. 

Also für dich zu finden auf der Verkauf-Button-Seite!!!

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Der Brief-/Askkurs

Der Ask-Kurs ist auch als Geldkurs bekannt. Es handelt sich dabei um den Preis, zu dem ein Händler bereit ist, ein bestimmtes Wertpapier zu verkaufen.

In der Regel ist also wiederum der Ask-Kurs höher als der Bid-Kurs. Dies liegt daran, dass der Händler, der den Ask-Kurs festlegt, einen höheren Preis erzielen möchte, um Gewinne zu erzielen, wenn er das Wertpapier später zu einem niedrigeren Preis kauft. Je niedriger der Ask-Kurs im Vergleich zum aktuellen Preis des Wertpapiers ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Wertpapier von Händlern verkauft wird.

Zudem ist der Ask-Kurs auch ein wichtiger Indikator für die Volatilität des Marktes. Wenn der Ask-Kurs bei einem bestimmten Wertpapier stark variiert, kann dies darauf hindeuten, dass der Markt unsicher ist oder dass es Änderungen bei den wirtschaftlichen Bedingungen gibt, die das Wertpapier beeinflussen können.

Kurzfazit Askkurs

kurz gesagt ist der Ask-Kurs ebenfalls ein wichtiger Begriff der immer im Zusammenhang mit dem Bid-Kurs betrachtet werden sollte. Er gibt an, zu welchem Preis ein Händler bereit ist, ein bestimmtes Wertpapier zu verkaufen. Du solltest dich über den Ask-Kurs und dessen Einfluss, analog zum Bid-Kurs, bewusst sein. Darüber hinaus kann der Ask-Kurs ein Indikator für die Volatilität des Marktes sein.

Somit für dich zu finden auf der Kauf-Button-Seite!!

Nicht nur bei Wertpapieren

Bid/Geld- und Ask/Briefkurse sind nicht nur bei Wertpapieren (Aktien, Anleihen, Zertifikaten und Derivaten) zu finden, sondern auch bei anderen börsengehandelten Instrumenten wie zum Beispiel bei Edelmetallen, Devisen oder Rohstoffen. Sie treten ebenfalls im Kassa- als auch im Terminhandel auf. Im außerbörslichen Handel werden Geld- und Briefkurse ebenfalls festgestellt.

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Der Spread

oder auch als Marge (Spanne, Bandbreite) bekannt ist der Unterschied zwischen dem Bid-Kurs und dem Ask-Kurs eines Wertpapiers. Es ist die Differenz zwischen dem höchsten Preis, den Käufer bereit sind, für ein Wertpapier zu zahlen, und dem niedrigsten Preis, den Verkäufer bereit sind, dafür zu akzeptieren. Der Spread kann auch als die Handelskosten oder die Gewinnspanne der Broker oder Händler betrachtet werden, die zwischen Käufern und Verkäufern vermitteln.

Ein enger Spread zeigt an, dass es eine hohe Liquidität und ein starkes Interesse an dem betreffenden Wertpapier gibt, während ein weiter Spread darauf hindeuten kann, dass es weniger Liquidität und geringeres Interesse gibt. Ein Spread kann sich im Laufe des Tages und in verschiedenen Marktbedingungen ändern. In der Regel sind Liquidität und Volatilität entscheidende Faktoren, die den Spread beeinflussen.

Als Anleger solltest du dir bewusst sein, dass ein weiter Spread deine Handelskosten erhöhen und somit deine möglichen Gewinne reduzieren kann. Andererseits kann ein enger Spread dazu beitragen, dass du mehr Gewinn aus deinem Handel erzielen könntest.

Insgesamt ist der Spread ein wichtiger Faktor, den Anleger bei ihren Handelsentscheidungen berücksichtigen sollten. Es ist wichtig zu verstehen, wie der Spread berechnet wird und welche Faktoren diesen beeinflussen können. Anleger können davon profitieren, einen Markt mit einem engen Spread zu wählen, der idealerweise auch eine hohe Liquidität und Volatilität aufweist.

Beispielliegt bei einer Aktie der Briefkurs bei 224 Euro und der Geldkurs bei 223,50 Euro, ergibt sich ein Mittelkurs von (224 Euro + 223,50 Euro) /2 = 223,75 Euro.

Der Spread beträgt somit (224 Euro – 223,50 Euro) = 50 Cent

Zusammenspiel Handelsvolumen & Spread

Das Handelsvolumen ist ein wichtiger Indikator dafür, wie aktiv ein Wertpapier gehandelt wird. Es gibt an, wie viele Aktien eines Unternehmens an einem bestimmten Tag gehandelt wurden.

Hier sind einige Auswirkungen des Handelsvolumens auf Aktien:

1. Preisveränderungen:

Das Handelsvolumen kann direkte Auswirkungen auf den Preis einer Aktie haben. Eine hohe Nachfrage und ein hohes Angebot von Aktien können dazu führen, dass der Preis steigt oder fällt. Zum Beispiel kann ein hohes Handelsvolumen bei steigenden Preisen darauf hindeuten, dass es mehr Käufer gibt und das Interesse an der Aktie gestiegen ist.

2. Liquidität: 

Das Handelsvolumen ist ein wichtiger Indikator für die Liquidität eines Wertpapiers. Eine höhere Handelsaktivität zeigt an, dass es mehrere Käufer und Verkäufer gibt, die sich mit den Wertpapieren befassen. Dies macht es einfacher, eine Aktie zu kaufen oder zu verkaufen, ohne dass sich dies unmittelbar auf den Preis auswirkt.

3. Volatilität: 

Ein höheres Handelsvolumen kann zu einer höheren Volatilität führen. Wenn Nachrichten oder Ereignisse eintreffen, die den Wert einer Aktie beeinflussen, kann ein höheres Handelsvolumen zu einer schnelleren und stärkeren Preisbewegung führen.

4. Marktstimmung: 

Das Handelsvolumen kann auch als Barometer der Marktstimmung betrachtet werden. Eine höhere Aktivität kann darauf hinweisen, dass Anleger mehr Vertrauen in den Markt haben. Ein niedrigeres Handelsvolumen kann hingegen bedeuten, dass die Anleger nervös sind oder dass es nur wenige Käufer und Verkäufer gibt.

Insgesamt kann das Handelsvolumen eine wichtige Rolle bei der Bewertung einer Aktie spielen. Es kann den Preis, die Liquidität, die Volatilität und die Marktstimmung beeinflussen. Für Anleger kann es hilfreich sein, das Handelsvolumen im Auge zu behalten, um wichtige Trends zu erkennen und eine Entscheidung zu treffen.

Auswirkungen auf den Spread!!

Das Handelsvolumen kann einen direkten Einfluss auf den Spread haben, der die Differenz zwischen dem Bid- und Ask-Preis eines Wertpapiers darstellt. Aufgrund des Handelsvolumens können ähnliche Effekte auf den Spread beobachtet werden, wie sie auf den Preis eines Wertpapiers einwirken.

Ein höheres Handelsvolumen kann dazu führen, dass der Spread enger wird. Wenn es mehrere Käufer und Verkäufer gibt, die am Handel eines Wertpapiers beteiligt sind, steigt die Liquidität, was dazu führt, dass der Spread enger wird. Außerdem kann ein höheres Handelsvolumen zu geringeren Transaktionskosten führen, was ein weiterer Faktor ist, der den Spread enger macht.

Ein niedrigeres Handelsvolumen können hingegen dazu führen, dass der Spread weiter wird. Wenn es nur wenige Käufer und Verkäufer gibt, die am Handel eines Wertpapiers beteiligt sind, nimmt die Liquidität ab, was dazu führt, dass der Spread weiter wird. Infolgedessen können sich höhere Transaktionskosten ergeben, um den Unterschied zwischen Bid und Ask auszugleichen.

Kurzfazit Handelsvolumen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Handelsvolumen eine wichtige Rolle bei der Bestimmung des Spreads spielt. Ein höheres Handelsvolumen führt in der Regel zu einem engeren Spread und geringeren Transaktionskosten, während ein niedrigeres Handelsvolumen zu einem weiteren Spread und höheren Transaktionskosten führt. Daher sollten Anleger das Handelsvolumen im Auge behalten, da es ein wichtiger Indikator für die Liquidität und den Spread eines Wertpapiers ist.

 

Zusammenfassung, good to know !!

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1. Als Briefkurs bezeichnet man den Kurs, zu dem ein Verkäufer bereit ist (Sell Limit), seine Wertpapiere zu verkaufen.

2. Der Geldkurs ist der Kurs, zu dem ein Käufer breit ist, Wertpapiere zu kaufen.

3. In der Regel ist der Geldkurs tiefer als der Briefkurs.

4. Die Differenz zwischen den beiden Kursen nennt man „Geld-Brief-Spanne“ oder „Spread/Marge“.

5. Das Handelsvolumen kann sich auf den Spread positiv/negativ auswirken und kann als wichtiger Indikator für Preisveränderungen, Liquidität, Volatilität und Marktstimmung dienen.

Achtung: Es handelt sich hier ausschließlich um die Meinung des Autors und nicht um eine Anlageberatung!

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