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Teil 2. Chartanalyse: Chartformationen Trendumkehr.

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Achtung: Es handelt sich hier ausschließlich um die Meinung des Autors und nicht um eine Anlageberatung!

Die Analyse von Chartformationen ist ein wesentlicher Bestandteil der technischen Chartanalyse. Sie soll Tradern helfen, Einstiege und Ausstiege zu planen und Kursbewegungen mit höherer Genauigkeit vorherzusagen. Chartformationen sind unerlässlich für jeden, der das Trading lernen möchte. Was sind eigentlich Chartformationen, wie entstehen sie und welche sollte man kennen? Der folgende Blogbeitrag soll einen Überblick über das Trading mit Chartformationen aufzeigen.

Es handelt sich bei diesem Beitrag um die Fortsetzung von Teil 1. Chartanalyse: Chartformationen Trendumkehr.

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Chartformationen: Trendumkehr

Trader und technische Analysten glauben, dass eine Trendumkehr unmittelbar bevorsteht, wie es Trendumkehrformationen zeigen. Es ist üblich, dass sie nach langen Trendbewegungen oder in reifen Phasen des Trends auftreten, wenn eine Abnahme der Dynamik der Kursbewegung erkennbar wird.

 

Was sind Trendumkehr-Chartformationen?

In der technischen Analyse verwenden Händler Linien und Kursmarken, um Trendbewegungen zu erkennen. Es kommt häufig vor, dass der Zusammenbruch von bedeutenden Trendlinien, Unterstützungsmarken und Kurswiderständen das Ende eines Trends signalisiert und Handelssignale auslöst, die von Trader wiederum profitabel genutzt werden können.

Nachdem sich ein längerer Trend noch einmal beschleunigt hat, treten häufig Trendumkehr-Chartformationen auf. Diese äußerst bewegliche Phase ist auf die Psychologie der Marktteilnehmer zurückzuführen:

  • FOMO (Freue vor dem Verpassen) übermannt Anleger während steigender Trends und verleitet sie zu irrationalen Käufen.
  • Anleger, die seit einer gefühlten Ewigkeit die Hoffnung auf eine Erholung aufgegeben haben und ihre Assets zum nächstmöglichen Preis loswerden wollen, kapitulieren bei Abwärtstrends.
 

Nachdem der Trend beschleunigt wurde, verliert der Kurs an Schwung. Zu diesem Zeitpunkt haben alle interessierten Käufer bereits in Aufwärtsbewegungen investiert. Es gibt keine zusätzlichen Käufer, die den Preis noch weiter erhöhen könnten. Im Gegensatz dazu sind alle möglichen Verkäufer in Abwärtsbewegungen ausgetreten und das Angebot nimmt allmählich ab. Die Trendumkehr beginnt, wenn die Kursrichtung und die Trendlinien durchbrochen wurden. Failure Swings oder Non-Failure-Swings (siehe Dow-Theorie) dienen häufig zur Bestätigung. Im Folgenden wird erklärt, welche Chartformationen man kennen sollte, um Trendbrüche rechtzeitig zu erkennen.

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Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Eine der bekanntesten Trendumkehr-Chartformationen ist die Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS). Sie besteht aus einem Kopf, einer Nackenlinie und einer rechten und linken Schulter. Durch ein Hoch auf ähnlichem Kursniveau entstehen die rechte und linke Schulter. Zwischenzeitlich entwickelt sich der Kopf zu einem höheren Hoch. Die Nackenlinie entsteht am unteren Ende der SKS-Formation und fungiert gleichzeitig als Kaufsignal. Falls diese Linie unterschritten wird, ist es wahrscheinlich, dass der Aufwärtstrend vorerst vorbei ist.

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S-K-S-Formation

Die Chartformation kann als umgekehrte SKS-Formation auch das Ende einer Abwärtsbewegung sein. Besonders auf langfristigen Zeitebenen (von mehreren Monaten bis zu einem Jahr) ist das Chartbild besonders zuverlässig.

W-Formation

Die Form des Doppelbodens auf einem Chart kann als Hinweis auf zukünftige Kurssteigerungen interpretiert werden. Die Formation bildet sich während der Konsolidierung in einer Abwärtsbewegung mit sinkenden Kursen aus. Sie wird aufgrund ihrer Form auch als W-Formation bezeichnet. Sie signalisiert häufig den Beginn eines Aufwärtstrends und den Abschluss eines Abwärtstrends.

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Flaggenformation

M-Formation

Im Gegensatz dazu ist das Doppel Top eine Trendumkehrformation bei Aufwärtsbewegungen. Bei einer Doppel-Top-Formation beginnt der Kurs nach unten durchzubrechen, nachdem sich zwei Hochs auf etwa demselben Kursniveau bilden. Dieses Muster wird aufgrund des entstehenden Chartbildes auch als M-Formation bezeichnet.

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M-Formation

Es ist wichtig, bei den W- und M-Formationen auf ein klares Kaufsignal zu warten, um die Chartformation zu bestätigen. Wenn das mittlere Hoch bei der Doppelbodenformation das zweite Tief übersteigt, wird das Kaufsignal ausgelöst. Wenn der Kurs das mittlere Tief unterschreitet, ist die Doppel-Top-Formation abgeschlossen.

Tasse mit Henkel-Formation

In der technischen Analyse ist die Form der Tasse mit Griff ebenfalls eine bekannte Chartformationen. Diese Formation dient als Hinweis auf den Beginn oder die Fortsetzung eines Aufwärtstrends. Die meisten Tassen mit Henkeln bilden sich in 3 bis 6 Monaten. Der Kurs eines Vermögenswerts korrigiert von seinem letzten Hoch um etwa zehn bis fünfzig Prozent, bildet einen Boden und steigt dann wieder bis fast ans letzte Hoch. Der Preis konsolidiert dann in einer enger werdenden Range, bis der Ausbruch nach oben folgt und das Asset in einen neuen Aufwärtstrend übergeht.

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Tasse mit Henkel-Formation

Es ist ratsam, in eine Untertassenformation einzutreten, sobald der Kurs den Henkel nach oben verlässt. Ähnlich wie bei der Rechteckformation sollte auf ein eindeutiges Kaufsignal gewartet werden, das den erfolgreichen Abschluss der Chartformation bestätigt.

Die Einordnung von Chartformationen in die tech. Analyse

Du kennst nun die wichtigsten Chartformationen. Um Chartformationen zu traden, ist es jedoch wichtig, zu verstehen, warum diese Formationen überhaupt entstehen und welche Annahmen die Kursprognosen stützen.

Im weiteren Abschnitt ordnen wir die Chartformationen als Teil der technischen Analyse ein und zeigen auf, wie die Verwendung von Chartformationen zusammen mit anderen Trading-Indikatoren die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen kann.

Charts und Chartformationen lassen die Marktmeinung erkennen

Charts sind eine der besten Tools, um den Marktwert zu zeigen. Man sie verwenden, um bedeutende Unterstützungen, Widerstände, Hochs und Tiefs zu identifizieren und diese für sich zu nutzen.

Darüber hinaus können aus Chartformationen Vorhersagen über das Verhalten von Marktteilnehmern gezogen werden. Es ist möglich, aus den wiederholten Verhaltensmustern von Händlern und Investoren Rückschlüsse auf dominante Emotionen wie Angst und Gier zu schließen.

Indikatoren zeigen die Marktstimmung

Man kann weitere technische Indikatoren und Oszillatoren verwenden, um die Ergebnisse der technischen Analyse mit Chartformationen zu überprüfen. Die technischen Werte geben Auskunft darüber, ob ein Wertpapier derzeit überkauft oder überverkauft ist und/oder wie die Gesamtstimmung am Markt zu bewerten ist.

Candlesticks zeigen kurzfristige Emotionen

Bestimmte Candlestick-Patterns können verwendet werden, um den Einstieg und Ausstieg beim Trading mit Chartformationen noch präziser zu planen. Um den Trade mit geplantem Risiko etwas früher zu öffnen, können Anleger beispielsweise in der Nähe der Formationsbestätigung nach Kauf- oder Verkaufssignalen durch Candlesticks suchen.

Die Umsetzung beim Traden

Man kann einen Vorteil gegenüber anderen Marktteilnehmern haben, wenn man Chartformationen frühzeitig erkennt und richtig interpretiert. Im folgenden Abschnitt werden wichtige Regeln für das Handeln mit Chartformationen zusammengefasst.

Analysieren & Erkennen

Chartformationen sollen dabei helfen, eine Trendbestätigung oder -umkehr zu identifizieren. Es ist wichtig, im Voraus eine umfassende Trendanalyse durchzuführen. Ebenfalls sollte man sich bewusst sein, in welche Richtung der Primär-, Sekundär- und Tertiärtrend jeweils läuft und auf welcher Zeitebene man überhaupt traden möchte. Trendanalysen helfen dabei, Trendlinien zu identifizieren und mögliche Kursmarkenbrüche oder Bestätigungen durch entstehende Chartformationen zu vergleichen. Oftmals kann es bereits helfen, die bemerkenswerten Höhen- und Tiefpunkte miteinander zu verbinden.

Wie handele ich wenn-Szenarien

Man benötigt eine klare Strategie und einen guten Plan. Hierbei sollte eine präzise Vorhersage der zukünftigen Kursbewegungen enthalten sein. Vor jedem Trade sollten man genau überlegen, welche Indikatoren, Erkenntnisse etc. für einen Kauf oder Verkauf sprechen, um möglichst viele Wahrscheinlichkeiten auf seine Seite zu bringen. Darüber hinaus bemerkt man möglicherweise, dass es vielleicht sinnvoller ist zu warten oder seine aktuelle Trading-Position zu überdenken.

Wer Schwierigkeiten hat, seine Gefühle beim Handeln zu kontrollieren, kann durch die Verwendung von Chartformationen auch vorher definierte Orders auf den Markt legen. Beispielsweise können Stop-Buy-Orders schnell einen automatischen Kauf oberhalb der Formationsbestätigung auslösen. Man kann seine Verluste an bestimmten Kursen im Chart mit Stop-Loss-Orders begrenzen.

Bestätigung der Chartformation

Warten, bis eine Chartformation bestätigt wird, ist für den Erfolg beim Handel mit Chartformationen unerlässlich. In der Praxis mutieren Chartformationen häufig während ihres Entstehungsprozesses. Eine mögliche Ursache hierfür könnte darin bestehen, dass zu viele eine Chartformation während der Entstehung erkennen und vorzeitig einsteigen. Dieses Verhalten verhindert Kaufsignale oder Fehlausbrüche. Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass nicht nur man selbst die Möglichkeit hat, wichtige Unterstützungen und Widerstände im Chart zu erkennen, sondern dass alle erfahrenen Marktteilnehmer die gleichen Informationen haben. Das bedeutet, dass Profis das Verhalten von Trading-Anfängern vorhersagen können. Indem sie die Kurse knapp unter offensichtlich Stop-Loss-Marken drücken, können sie mit bestimmten Strategien gezielt die schwachen Anleger aus dem Markt drängen.

Achtung vor Pullbacks & volatiler Kurse

Wer mit dem Handel beginnt und klare Ausstiegskurse verwendet, um Verluste zu reduzieren, sollte sich auch auf mögliche Pullbacks und kurzfristige Kursrückgänge vorbereiten, die sich in der Nähe offensichtlicher Kursmarken befinden können.

Beispielsweise kehrt der Kurs nach dem Ausbruch aus einer umgekehrten SKS-Formation häufig in den Bereich der Nackenlinie zurück, bevor er sich weiter nach oben fortsetzt. Es ist auch üblich, bei W- und M-Formationen einen Rückgang an die Ausbruchslinie zu beobachten.

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Symmetrisches Dreieck mit Retest als trendbestätigende Chartformation

Wer zu früh seinen Stop Loss nachzieht, läuft Gefahr, ausgestoppt zu werden. Es ist entscheidend, dass man als Trader seine Erwartungen, den Zeithorizont und die Ausstiegsregeln festlegt und kennt.

Handelsvolumen

Das Handelsvolumen dient als wichtiger Indikator für die Interpretation von Kursbewegungen und Chartformationen. Es verbessert das Verständnis des Marktverhaltens. Es besteht die Möglichkeit das Handelsvolumen zu verwenden, um zu bestimmen, wie viele Marktteilnehmer eine bestimmte Bewegung in Richtung Aufwärts oder Abwärts handeln und wie viel Rückenwind ein Kursausbruch möglicherweise hat.

Vor- & Nachteile von Chartformationen

Vorteile:

  • Chartformationen ermöglichen eine Orientierung im Chart und im historischen Kursverlauf.
  • Mithilfe von Chartformationen können eindeutige Einstiege und Ausstiege definiert werden.
  • Chartformationen lassen sich auf unterschiedlichen Zeitebenen traden und in verschiedene Trading-Strategien integrieren.
 

Nachteile:

  • Chartformationen können zu einem frühzeitigen Einstieg leiten und die Erfolgswahrscheinlichkeit negativ beeinflussen.
  • In der Praxis sind Chartformationen nicht immer eindeutig zu erkennen.
  • Profis können Chartformationen nutzen, um Anfänger an offensichtlichen Signalen in den Markt zu ziehen oder aus dem Markt zu drängen.
 
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Fazit

Eine der grundlegendsten Techniken des Handels sind Diagramme, die verwendet werden können, um den Markt zu deuten und Kursbewegungen zu analysieren. Kurzfristig verschwinden wichtige Signale. Je kurzfristiger ein Trader ist, desto wichtiger ist es, sich auf technische Indikatoren und Chartformationen zu konzentrieren.

Mithilfe von Chartformationen kann man sich nicht einen Vorteil gegenüber anderen Marktteilnehmern verschaffen. Investoren können auch die Kursmuster auf hohen Zeitintervallen (Wochen, Monate usw.) nutzen, um ein Investment besser zu timen und den Ausstieg rechtzeitig zu finden.

Ich persönlich bin dem Traden abgeneigt, da ich ein Buy-and-Hold ANleger bin und meiner Meinung nach die stressfreier Möglichkeit ist mein Geld für mich arbeiten zu lassen.

Achtung: Es handelt sich hier ausschließlich um die Meinung des Autors und nicht um eine Anlageberatung!

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